Die Pulsoxymetrie misst den Sauerstoffgehalt im Blut. Sie gibt an, wie viel Prozent des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin mit Sauerstoff beladen sind.
Mögliche Hinweise auf
- Sauerstoffmangel bei Lungenerkrankungen, wie einer Lungenentzündung oder einem Asthmaanfall
- Sauerstoffmangel bei obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom
Ablauf
Der Patient trägt einen kleinen Finger- oder Nasensensor. Das Ergebnis wird über 24 Stunden gespeichert und in der Herz-Lungen-Praxis ausgewertet. In der Herz-Lungen-Praxis wird das Anlegen des Gerätes erklärt. Dieses wird die gesamte Nacht am Körper getragen. Der Patient schläft zu Hause in seinem Bett, nicht in einem Schlaflabor. Er bringt das Gerät am Folgetag bis Mittag wieder zurück in die Praxis.
Dunkel lackierte oder künstliche Fingernägel können das Ergebnis verfälschen. Daher ist darauf zu verzichten.
Dauer
6 – 8 Stunden (nächtliche Aufzeichnung im Schlaf)